
Ich baue Systeme, die bleiben.
Gründer, Builder, Systemdenker. Seit über 15 Jahren baue ich Unternehmen und die Software, die sie am Laufen hält.
Mein Weg.
Jedes Gerät erklärt sich selbst.
Co-Founder & CTO, Fracto ↗Laurin und ich haben uns im Silicon-Valley-Programm kennengelernt. Er öffnet Türen in der MedTech-Industrie, ich baue, was dahinter steht. Fracto verwandelt Produktdokumentation in fertige Schulungen – in Minuten statt Monaten. Dazu ein AI Voice Bot, der direkt am Gerät per QR-Code technische Fragen beantwortet. Zwei Leute, ein Produkt, das normalerweise ein 10-köpfiges Team bräuchte.
Ein System statt zehn Tools.
Founder & Geschäftsführer, Leadtime ↗Bei eins+null habe ich jahrelang nach dem perfekten PM-Tool gesucht. Asana, Monday, Notion – keins konnte, was ich brauchte. Also habe ich es selbst gebaut. Erst als internes Tool namens CONNEX, dann als eigenständiges SaaS: Leadtime. Projektmanagement, Zeiterfassung, Abrechnung, CRM – alles in einem System, gebaut aus 15 Jahren Erfahrung im Projektgeschäft. Bootstrapped und profitabel.
Beraten, was ich selbst gebaut habe.
Geschäftsführer, Wachstumscoach GmbH ↗Nach dem Exit war klar: Ich will das, was ich in 13 Jahren gelernt habe, weitergeben. Nicht als Theoretiker mit Slide-Deck, sondern als jemand, der dieselben Probleme selbst gelöst hat. Ich arbeite mit Geschäftsführern, die ihr Unternehmen skalieren oder zum Exit vorbereiten wollen. Operations, Prozesse, Führung – alles, was ein Unternehmen schneller und belastbarer macht.
MBA neben der Geschäftsführung.
Technische Hochschule Deggendorf ↗Note: 1,3
Zwei Jahre lang abends und am Wochenende, parallel zur Geschäftsführung bei eins+null. In einer Seminararbeit über Controlling entstand die Idee für CONNEX – das interne Tool, aus dem Jahre später Leadtime werden sollte. Eines der wenigen Studien, die direkt in ein Produkt gemündet haben.
Vom Wohnzimmer zum 7-stelligen Exit.
Geschäftsführer & Gründer, eins+null ↗Michael Zuber und ich haben eins+null im Wohnzimmer gegründet. Was als Freelancer-Duo begann, haben wir bootstrapped auf 4 Mio. Umsatz und 50 Mitarbeiter skaliert. Über 1.000 Projekte für die Energiewirtschaft – Webportale, Apps, Vertriebsplattformen. 13 Jahre lang jede Entscheidung verantwortet: Vertrieb, Führung, Technik, Prozesse. 2022 an die Kraftwerk Holding verkauft.
Der Auftrag, der alles verändert hat.
Freiberuflich, u. a. für Goldgas
Neben dem Studium habe ich als Freelancer gearbeitet und damit das Studium komplett selbst finanziert. Über eine Anzeige in der Hochschulzeitschrift kam der entscheidende Auftrag: Goldgas, ein Energie-Startup, brauchte eine Website. Daraus wurde ein Portal, dann eine vollständige Vertriebsplattform. Dieser Auftrag war der Grundstein für die Gründung von eins+null – und damit für alles, was danach kam.
Programmieren gelernt. Unternehmer geworden.
Hochschule Ansbach ↗Note: 1,7
Fünf Jahre Multimedia & Kommunikation mit Schwerpunkt IT. Perl, PHP, Java – hier habe ich zum ersten Mal richtig Code geschrieben. Aber wichtiger als der Abschluss war die Erkenntnis: Ich will keine Werkstudentenjobs. Ich will eigene Projekte. Ab Tag eins habe ich als Freelancer gearbeitet, und ab da gab es kein Zurück mehr.
Selbstständig mit Anfang 20.
Verschiedene Agenturen & Verlage
Direkt nach der Ausbildung habe ich mich selbstständig gemacht. Webentwicklung, Printdesign, Logos – alles, was reinkam. Gutes Geld für Anfang 20. Aber irgendwann hat der Kopf mehr gewollt, als die Hände liefern konnten. Also: Studium.
Das handwerkliche Fundament.
Creativ Concept Werbeagentur, Regensburg
Drei Jahre Ausbildung zum Mediengestalter. Grafikdesign, Typografie, Printproduktion. Das Fundament für alles, was danach kam – auch wenn schon während der Ausbildung klar war: Das Web ist interessanter als Papier.
Grundwehrdienst
Bundeswehr, Bad Reichenhall
Für mich der beste Beruf.
Unternehmertum ist pure Kreativität: Es ist deine Kernaufgabe, etwas zu erschaffen – aus dem Nichts. Eine Idee, ein Produkt, eine Strategie, ein Team, ein System, das Wert erzeugt. Und dann hältst du es am Laufen, während sich alles um dich herum verändert. Stressig? Ja, auch. Aber es ist der gute Stress – der, den man sich selbst ausgesucht hat. Zumindest meistens.
Meine Arbeit fühlt sich an wie ein faszinierendes Hobby – eine riesige Spielzeugeisenbahn im Keller – bei der es immer noch was zu pflegen und dranzubauen gibt.
Ich habe mit Anfang 20 angefangen, als Freelancer Websites zu bauen. Und ich empfehle jedem, dem das Schicksal oder die Umstände die Gelegenheit geben, ein Leben als Angestellter hinter sich zu lassen: schnell und beherzt zugreifen. Denn der Moment, in dem man seine erste Rechnung ausdruckt, auf eigenem Briefpapier – der ist unvergesslich. Nichts motiviert so, wie sich auf die eigenen Ressourcen und Skills zu besinnen und echte Verantwortung zu übernehmen. Für alles.
Was mich an Unternehmertum fasziniert, ist die schiere Bandbreite. An einem Tag verhandelst du einen Vertrag. Am nächsten debuggst du eine API. Dann sitzt du mit jemandem, der kurz davor ist hinzuschmeißen, und versuchst herauszufinden, was wirklich los ist. Und abends liest du ein Buch über Systemtheorie, weil du das Gefühl hast, dass da eine Idee drin steckt, die dein ganzes Unternehmen weiterbringt. Diese Abwechslung – dieses projektbasierte Arbeiten, wo kein Jahr wie das andere ist – das ist kein Nebeneffekt. Das ist der Kern.
Es ist der beste Beruf. Fordernd. Belohnend.
Jedes Projekt hinterlässt etwas. Eine Website, die noch läuft. Ein Tool, das ein Problem gelöst hat. Ein Team, das zusammengewachsen ist. Nach über 15 Jahren habe ich in meinem Kopf so etwas wie ein Verzeichnis – für jedes Jahr die Dinge, mit denen ich mich beschäftigt habe, was ich lernen musste, um sie umzusetzen, was am Ende dabei rauskam. Manchmal hatte ich richtig Erfolg damit. Manchmal nicht. Aber es bleibt immer was übrig. Das kann dir ein normaler Beruf nicht geben.
Man wird als Unternehmer nicht fertig. Nie. Es gibt immer eine neue Technologie, die alles verändert. Ein neues Buch, das deine Perspektive verschiebt. Feedback von jemandem, das dich zwingt, dich selbst ehrlich zu betrachten. Und es gibt die eigene Entwicklung – die Erkenntnis, dass du vor fünf Jahren Entscheidungen getroffen hast, die du heute anders treffen würdest. Nicht weil sie falsch waren, sondern weil du es einfach noch nicht anders machen konntest – weil ein Teil des Puzzles noch gefehlt hatte.
Ich habe ein Unternehmen 13 Jahre lang aufgebaut und dann verkauft. Ich habe drei weitere gegründet. Ich arbeite fast jede Nacht – nicht weil ich muss, sondern weil ich um Mitternacht dieselbe Energie spüre wie um neun Uhr morgens. Für die meisten Menschen klingt das ungesund. Ist es aber nicht. Es ist pures Wachstum. Es ist der Zustand, in dem Arbeit aufhört, Arbeit zu sein.
Es ist pure Kreativität, pure Selbstentwicklung. Und es gibt dir das, was du als Mensch brauchst: eine Biografie.
Was ich mir wirklich wünsche – für jeden, der sich auf diese Reise begibt – ist, dass er irgendwann in diese Zone kommt. Wo die Grenze zwischen Beruf und Berufung verschwindet. Wo du morgens nicht aufstehst, weil du musst, sondern weil du es kaum erwarten kannst. Das ist kein Privileg weniger Auserwählter. Das ist eine Frage der Entscheidung – und der Bereitschaft, den Preis dafür zu zahlen.
Zertifikate & Weiterbildung
Silicon Valley Entrepreneurship Program
Technische Hochschule Deggendorf
Organisationsberater & Change Manager
ICO Institut für Coaching & Organisationsberatung
Systemisches Coaching kompakt
ICO Institut für Coaching & Organisationsberatung
Human Skills & Leadership
Technische Hochschule Deggendorf
IT-Sicherheitsbeauftragter ISO 27001
TÜV NORD GROUP
Wenn ich nicht arbeite.
Ich lebe mit meiner Frau Lucretia und meinem Sohn Noah in Regensburg. Lucretia habe ich 2018 in Cluj-Napoca kennengelernt – bei einem Besuch meines Entwicklerteams. Was als Geschäftsreise anfing, wurde ziemlich schnell ziemlich privat. Während Covid haben wir uns entschieden zusammenzuziehen. Ehrlich gesagt gehören 60 % meines Lebens der Arbeit und 40 % der Familie. Manchmal verschwimmt die Grenze – und das ist ok so. Abseits von Bildschirmen bin ich besessen von Kameras und Fotografie. Die meisten Bilder hier habe ich selbst geschossen. Ich fotografiere, unterwegs, auf Reisen oder einfach im Alltag, weil es mich zwingt, etwas langsamer zu machen, genauer hinzuschauen.





